Isländisches Schaf

Schafrasse

Islandschaf

Icelandic

Das Kurzschwanzschaf der Wikingerzeit: sehr fruchtbar und vielfarbig.

SchafNordisches KurzschwanzschafSehr fruchtbarVielfarbig

Isländisches Schaf. Foto: „Icelandic Sheep” – sonstroem · CC BY 2.0 · Flickr · Resized and converted to WebP

Beschreibung1

Islands Schafrasse und eine der größeren nordeuropäischen Kurzschwanzrassen. Ihre Vorfahren kamen im 9.–10. Jahrhundert mit nordischen Siedlern; verwandt mit dem Färöer-Schaf und dem norwegischen Spælsau. Spätere Einkreuzungen hinterließen kaum Spuren, da Kreuzungstiere bei Seuchenbekämpfungen gekeult wurden.

Mittelgroß, kurzbeinig und breit, aber leichtknochig; Gesicht, Beine und Euter wollfrei. Mutterschafe 68–73 kg, Böcke 91–100 kg. Das doppelte Vlies schützt vor Kälte und Nässe; vier Grundfarben (weiß, gelb, schwarz, moorit) mit vielen Mustern. Beide Geschlechter können behornt oder hornlos sein.

Sehr fruchtbar: in einer Studie mit 9.661 Lämmern waren 78 % Zwillinge und 14 % Drillinge; Herden-Ablammraten meist 175–220 %. Gehalten vor allem für Fleisch. Der Bestand erreichte 1978 etwa 891.000; 2024 waren es amtlich 345.440.

Geschichte1

  1. 9.–10. Jahrhundert

    Von nordischen Siedlern nach Island gebracht.

  2. 1978

    Der Bestand erreicht mit etwa 891.000 Tieren seinen Höhepunkt.

  3. 2017

    Das Leitschaf (forystufé) wird als eigene Rasse anerkannt.

Rassestandard und Zuchtverband

Die offizielle Rassebeschreibung, das Zuchtziel und die Herdbuchregeln veröffentlicht der anerkannte Zuchtverband der Rasse.

Fotogalerie

Isländisches Schaf
Isländisches Schaf. Foto: „Icelandic Sheep” – sonstroem · CC BY 2.0 · Flickr · Resized and converted to WebP

Alle Fotos sind frei lizenziert (Wikimedia Commons, Flickr); Urheber, Quelle und Lizenz stehen unter jedem Bild.

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Quellen

  1. English Wikipedia – Icelandic sheep

Abgerufen: 2026-10-18.